Zusammenfassung
Antrag des Wirtschafts- und Finanz-Ausschusses
Verhandlungsgegenstand
- VerhandlungsgegenstandLtg.-1025/XX-2026 – Voranschlag des Landes Niederösterreich für die Jahre 2027 und 2028
Video-Übertragung der Sitzung
Auszug aus dem Sitzungsbericht
Abg. Brenner (FPÖ): Sehr geehrte Frau Präsident! Frau Landesrat! Hoher Landtag! Die finanzielle Ausgangslage ist alles andere als einfach. Sie ist vor allem das Ergebnis der Misswirtschaft und der chaotischen Vorgänge der letzten Bundesregierung. Umso wichtiger ist es, dass Niederösterreich gerade jetzt dort investiert, wo es um die Zukunft unseres Landes geht – nämlich in die Bildung. Trotz der schwierigen Ausgangslage investieren wir im Jahr 2027 rund 2,71 Milliarden Euro in Unterricht, Erziehung, Sport und Wissenschaft. Im Jahr 2028 steigt dieser Betrag auf rund 2,81 Milliarden Euro. Das ist ein klares Bekenntnis zu unseren Kindern und zu unseren Schulen. Frau Landesrat, ich denke, das Doppelbudget zeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen ÖVP und FPÖ in Niederösterreich funktioniert. Während in Wien Milliarden an Steuergeldern verschleudert werden, setzen wir in Niederösterreich klare Prioritäten und Bildung gehört ganz eindeutig dazu. Besonders wichtig sind dabei unsere Pflichtschulen. Dort lernen unsere Kinder lesen, schreiben und rechnen. Dort werden aber auch unsere Werte, Verantwortung und Zusammenhalt vermittelt, was auch wichtig ist für das spätere Zusammenleben. Aber eines sage ich deutlich: Mit Geld allein wird keine Schule besser. Jeder Lehrer weiß, nicht die Höhe des Budgets entscheidet über guten Unterricht, sondern das, was tagtäglich im Klassenzimmer passiert. Eine gute Schule braucht engagierte Lehrer, die Rückhalt haben. Sie braucht klare Regeln im Klassenzimmer. Sie braucht Leistung, Disziplin und gegenseitigen Respekt. Und sie braucht eine gemeinsame Sprache – und das ist die deutsche Sprache. Wer dem Unterricht sprachlich nicht folgen kann, hat es von Anfang an schwer. Deshalb müssen ausreichende Deutschkenntnisse die Grundlage für einen erfolgreichen Schulbesuch sein. Während die linken Parteien dieses Problem oft ideologisieren oder kleinreden, setzen wir Freiheitliche klare Regeln und gleiche Chancen für alle Kinder, denn Integration beginnt mit der Sprache. Ebenso wichtig ist die Lehre. Ich habe selbst eine Lehre als Elektroinstallationstechniker absolviert und weiß daher, welche Chancen sie ermöglichen. Daher braucht unser Land nicht nur Akademiker, unsere Betriebe brauchen gut ausgebildete Facharbeiter, Handwerker und Techniker. Die Lehre ist ein Erfolgsmodell und verdient dieselbe Wertschätzung wie jeder andere Bildungsweg. Als Freiheitliche stehen wir für eine Bildungspolitik mit Hausverstand. Unsere Kinder brauchen Wissen statt Ideologie, Leistung statt Gleichmacherei und Werte statt Bevormundung. (Beifall bei der FPÖ.) Schule soll auf das Leben vorbereiten und nicht zum Experiment verkommen. Als Jugendsprecher der FPÖ Niederösterreich ist mir eines besonders wichtig: Wir müssen jungen Menschen echte Perspektiven bieten. Eine starke Bildung und eine starke Lehre sind der Schlüssel für einen sicheren Arbeitsplatz und ein selbstbestimmtes Leben.
Abweichungen zwischen Text und Video möglich.
Zur Person

Kontaktdaten
- Wohnbezirk:
- St. Pölten
- Klub/Fraktion:
- FPÖ Niederösterreich Landtagsklub
- Wahlpartei:
- Freiheitliche Partei Österreichs