Zusammenfassung
Antrag des Bildungs-Ausschusses
Verhandlungsgegenstand
- VerhandlungsgegenstandLtg.-992/XX-2026 – NÖ Kindergartengesetz 2006 (NÖ KGG), Änderung
Video-Übertragung der Sitzung
Auszug aus dem Sitzungsbericht
Abg. Mag. Scherzer (FPÖ): Sehr geehrte Frau Präsident! Hoher Landtag! Wenn wir heute über die Änderung des NÖ Kindergartengesetzes sprechen, dann geht es auf den ersten Blick um eine kleine rechtliche Anpassung. Aber in weiterer Folge geht es um viel mehr, nämlich um unsere Kinder, um unsere Familien, um unsere Gemeinden und um die Menschen, die tagtäglich in den Kindergärten wertvolle Arbeit leisten. Denn Elementarpädagogik ist nicht nur irgendein Verwaltungsbereich. Es geht um Eltern, die verlässliche Betreuung brauchen, um Kinder, die gut begleitet werden sollen und um Mitarbeiter, denen Dank und Wertschätzung gebührt. Echte Wahlfreiheit für Familien ist für uns Freiheitliche ein zentraler Grundsatz in der Kinderbetreuung. Eltern müssen frei entscheiden können, wie sie ihre Kinder betreuen möchten. Auch jene Eltern, die sich bewusst für die Betreuung zu Hause entscheiden, müssen dafür faire Rahmenbedingungen vorfinden. Wer aber einen Betreuungsplatz braucht und in Anspruch nehmen will, der muss sich auch darauf verlassen können, dass ein solcher Platz vorhanden ist und das mit gut ausgebildeten Pädagogen. Denn eines ist klar: Fehlendes Personal darf nicht zum Hindernis für den Ausbau der Kinderbetreuung werden. Wir können über neue Gruppen, zusätzliche Plätze und bessere Betreuungsangebote sprechen, aber am Ende braucht es die Menschen, die diese Arbeit leisten. Wir brauchen gut qualifiziertes Personal für unsere Kinderbetreuungseinrichtungen und genau darum geht es. An dieser Stelle möchte ich mich auch bei all jenen Menschen bedanken, die eine hochwertige Ausbildung durchlaufen haben oder gerade durchlaufen, um in unseren Kindergärten Verantwortung zu übernehmen. Sie betreuen, begleiten und fördern unsere Kinder und damit die Zukunft Niederösterreichs. (Beifall bei der FPÖ.) Die vorliegende Änderung ist kein Qualitätsabbau, sie ist ein Schritt, um qualifizierte Menschen rechtssicher in die Einrichtungen zu bringen. Auch auf facheinschlägige vorgebildete Personen zu verzichten, wäre absolut nicht zeitgemäß und angesichts des Personalbedarfs kontraproduktiv. Wer gut ausgebildet ist, wer geeignet ist und wer bereit ist, Verantwortung für unsere Kinder zu übernehmen, der soll auch einem Job in den niederösterreichischen Kindergärten nachgehen dürfen. Unsere Kindergärten sind wichtige Orte des Vertrauens, der Bildung und der Gemeinschaft. Sie unterstützen Familien, sie stärken Gemeinden und sie begleiten Kinder in einer besonders prägenden Lebensphase. Und deshalb ist es unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass Betreuung dort möglich ist, wo sie gebraucht wird und dass sie auch in hoher Qualität stattfindet. Wir Freiheitliche stehen für starke Familien, für echte Wahlfreiheit und für eine Kinderbetreuung, die den Bedürfnissen der Eltern und Kinder gerecht wird. Genau dazu leistet der Antrag auch einen sinnvollen Beitrag und deshalb werden wir diesem auch selbstverständlich zustimmen. (Beifall bei der FPÖ.)
Abweichungen zwischen Text und Video möglich.
Zur Person

Kontaktdaten
- Wohnbezirk:
- Gmünd
- Klub/Fraktion:
- FPÖ Niederösterreich Landtagsklub
- Wahlpartei:
- Freiheitliche Partei Österreichs