Zusammenfassung
Antrag des Rechnungshof-Ausschusses
Verhandlungsgegenstand
- VerhandlungsgegenstandLtg.-991/XX-2026 – Prüfung der Gebarung der ecoplus Alpin GmbH, ihrer Tochter- und Enkelgesellschaften sowie deren mit der touristischen Standortentwicklung niederösterreichischer Bergerlebniszentren verbundenen Maßnahmen
Video-Übertragung der Sitzung
Auszug aus dem Sitzungsbericht
Abg. Mag. (FH) Fiedler, PhD (FPÖ): Geschätzter Herr Präsident! Werte Abgeordnete! Ich hoffe, einige von Ihnen haben am verlängerten Pfingstwochenende die Möglichkeit genutzt, bei frühsommerlichen Temperaturen durch die Bergwelt Niederösterreichs zu marschieren, zu klettern und das ein oder andere Gipfelkreuz zu erreichen. Ich bin aus dem Industrieviertel, habe das auch genutzt, war im Wechselland unterwegs. Wenn man da am Gipfelkreuz als Kampstein steht und in die eine Richtung den Hochwechsel vor sich hat und ein bisschen zurückblickt, dann sieht man im Hintergrund die Destination St Corona. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie St. Corona marode beieinander war, super Skilifte gehabt hat und wie die Skilifte abgebaut worden sind, was da in St. Corona und bei allen Betrieben, bei allen, die in St. Corona und Umgebung gelebt haben, los war. Und heutzutage kann man zurückschauen vom Kampstein und kann sagen – auch wenn ich kein Mountainbike-Fahrer bin – da gibt es jetzt ein ganzes Jahr Tourismus. Es bebt, von jung bis alt fetzen die Leute runter die Strecke und da ist einiges Gutes gelungen. Und auf der anderen Seite, wenn ich ins Mostviertel schaue – und wir waren ja bei einem recht großen Skitag erst vor kurzem im Gebiet Lackenhof – dann spürt man Anspannung in Lackenhof. Und wie es bereits angeklungen ist, ist die politische Verantwortung hier quasi, Sicherheit zu geben in der Region, der gesamten Region eine Perspektive zu geben, dass man nicht nur Tourismus ein paar Wochen im Winter hat, und leider Gottes sind unsere Winter, wo man Skifahren kann, Touren gehen kann, sehr, sehr kurz geworden, auch wenn dieser Winter ein guter war, und es gibt in Niederösterreich einfach viel, viel mehr als ein paar Wochen Skitourismus. Und deswegen sagen wir als eine Freiheitliche Partei, dass die Prüfung der Gebarung der ecoplus Alpin GmbH durch den Landesrechnungshof, Frau Direktor, notwendig und richtig ist. Denn überall dort, wo Millionen von Steuergeldern, Millionen von Steuergeld von unseren Niederösterreichern eingesetzt werden, braucht es einfach Transparenz, Kontrolle und Verantwortung. (Beifall bei der FPÖ.) Und gerade wir Freiheitliche haben uns – wenn es um den Raum Lackenhof geht – von Anbeginn an ganz klar und eindeutig positioniert. Bereits im Jahr 2021 haben wir vor diesen massiven wirtschaftlichen Folgen gewarnt, die eine Schließung der Ötscher Lifte in sich trug. Und die Folgen sind für die gesamte Region mannigfaltig, vor allem für alle Tourismusbetriebe im Raum, für Arbeitsplätze und letztendlich für die gesamte Region. Und für uns als FPÖ war es immer klar: Das Land darf sich nicht aus der Verantwortung stehlen, wenn eine ganze Region von touristischer Infrastruktur abhängig ist und es die Lebensader einer gesamten Region ist. In weiterer Folge wurde dann eine Lösung zur Übernahme der Weiterführung der Ötscherlifte erarbeitet, um Lackenhof wieder eine Zukunftsperspektive zu geben. Für uns FPÖ gilt: Regionalpolitik darf nie Schönwetterpolitik sein, da touristische Infrastruktur in vielen Bereichen in Niederösterreich einfach die wirtschaftliche Lebensader der gesamten Region ist. Und deshalb unterstützen wir die Prüfung durch den Landesrechnungshof ausdrücklich im Interesse von Transparenz, Verantwortung und letztendlich für alle Menschen in unserem Land. (Beifall bei der FPÖ.)
Abweichungen zwischen Text und Video möglich.
Zur Person

Kontaktdaten
- Wohnbezirk:
- Neunkirchen
- Klub/Fraktion:
- FPÖ Niederösterreich Landtagsklub
- Wahlpartei:
- Freiheitliche Partei Österreichs