Zusammenfassung
Antrag des Rechnungshof-Ausschusses
Verhandlungsgegenstand
- VerhandlungsgegenstandLtg.-951/XX-2026 – Wald im Klimawandel: Strategien und Maßnahmen; Follow-up-Überprüfung (Reihe Niederösterreich 2026/2)
Video-Übertragung der Sitzung
Auszug aus dem Sitzungsbericht
Abg. Dr. Krismer-Huber (GRÜNE): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Der Kollege in seiner Wortmeldung reizt mich jetzt schon, da rauszugehen. Wir reden von einem Rechnungshofbericht, der mit der Entwaldungsverordnung relativ wenig zu tun hat. Die EU-Ablehnung der Blauen habt ihr jetzt da wieder einmal präsentiert, das haben wir mitbekommen. Nur, wenn man europäisch denken wollte und wenn man sich Forstgesetze im Vergleich europäisch anschaut, dann wird man zum Schluss kommen, dass das österreichische Forstgesetz ziemlich weit oben ist, das slowenische ist noch besser. Wir sind ganz weit vorne. Und genau diese Überprüfungen braucht es, weil sonst wäre der Wirtschaftswald heute noch in einem viel, viel schlechteren Zustand. Und was man alles übersehen hat, kann man sich auch bei Anfragen, die ich eingebracht habe, sogar im Wald, der dem Land gehört, bei der Stipendienstiftung anschauen. Also auch im eigenen Wirkungsbereich. Sobald quasi der ... Rubel ist es bei euch ... zu rollen beginnt soll, dann ist die Natur hoch in Gefahr – hoch in Gefahr. Und es braucht eine europäische Richtlinie, weil es eben so sein soll, dass die Österreicherinnen und Österreicher in der Forstwirtschaft nicht die Dummen sind und sie oben im Norden alles abholzen können und dass sie in Bulgarien und in Rumänien unten – wirklich mittlerweile gute Naturwälder – Biodiversität einfach rausschlachten. Und wenn man europäisch denkt und wenn man sagt, auch eine Klimakrise und alles hier ist gemeinsam zu erhalten, dann ist man für eine Entwaldungsverordnung. Danke. (Beifall bei den GRÜNEN.)
Abweichungen zwischen Text und Video möglich.
