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Redebeitrag von Mag. Karin Scheele  Bericht der Landesregierung betreffend NÖ Kinder- und Jugendhilfebericht 2024

zur 34. Landtagssitzung

Zusammenfassung

Tagesordnungspunkt 9 der 34. Landtagssitzung der XX. Gesetzgebungsperiode am 29.01.2026

Antrag des Sozial-Ausschusses

Verhandlungsgegenstand

  1. VerhandlungsgegenstandLtg.-869/XX-2025 – NÖ Kinder- und Jugendhilfebericht 2024

Video-Übertragung der Sitzung

Auszug aus dem Sitzungsbericht

Abg. Mag. Scheele (SPÖ): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Frau Landesrätin! Liebe Kolleginnen! Liebe Kollegen! Sehr geehrte Frau Landesrätin, leicht hast du es nicht. Unsere Fraktion wird dem Bericht über die NÖ Kinder- und Jugendhilfe sehr gerne zustimmen, weil ihr wahrscheinlich genau das Gleiche in unseren Gemeinden hört wie ich, und deswegen ich den Bericht schon auch notwendig finde, dass man die Aktivitäten ganz klar auflistet. Das Land hat weniger Geld, die Gemeinden haben weniger Geld und zumindest da, wo ich herkomme, aus dem Bezirk Baden, wo wir sehr froh sind über die gut ausgebauten Wiener U-Bahnen, weil wir schneller irgendwo sind und viele von uns arbeiten und studieren in Wien und das ist wirklich ein "added value". Bei uns wird gejammert und gesagt, da wird zu viel Geld ausgegeben, kürzen wir es, deshalb, glaube ich, sollte man nicht unterschätzen, dass es wichtig ist, dass man hier klar aufzeigt, was bei den "Frühen Hilfen", aber was auch bei der stationären Unterbringung geleistet wird. Und ja, ich glaube, alle von uns – inklusive unserer Landesrätin Eva Prischl – kämpfen dafür, dass wir keine Kürzungen haben bei den "Frühen Hilfen", dass wir eine Aufstockung haben bei der Schulsozialarbeit. Es ist über die letzten Jahre mühsam ja auch gelungen, hier kleine Verbesserungen zu bekommen. Zu glauben, dass wenn man mehr in Prävention gibt, dass ich mir bei der stationären Unterbringung ganz viel erspare, ist, glaube ich, an der Realität vorbei. Ich kann mich erinnern, wie ich Landesrätin war, haben wir gemeinsam beschlossen, eine Verdreifachung der präventiven Mittel. Damals haben schon die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter zu mir gesagt: "Wir finden das gut, weil wir mehr Unterstützungshilfe leisten können bei Familien, die es brauchen, aber, Frau Landesrätin, machen Sie sich keine Illusion: Wenn wir mehr Geld haben, umhinzuschauen, werden wir auch mehr Probleme entdecken." Das heißt, ihr habt mich auf... ich glaube, wir sind uns ja eh einig, dass das Kindeswohl an erster Stelle stehen soll, dass wir bei der Prävention in keinem sozialen Bereich sparen sollen... zu glauben, dann können wir dort, wo die großen Kosten anfallen, massiv einsparen, glaube ich, geht an der Realität vorbei. Und deswegen gibt es von mir auch ganz ein klares Bekenntnis, dass wir schauen müssen, dass auch in diesem wichtigen Bereich die Mittel in Zukunft zur Verfügung gestellt werden. Es hat ja immer schon – ist ja nicht neu – Diskussionen gegeben: Ist es besser, Familien zu unterstützen oder Kinder frühzeitig, wenn es notwendig ist, aus Familien rauszunehmen? Eine Zeit lang hat die Anschauung vorgeherrscht, so lange wie möglich in der Familie, dann haben manche Leute gesagt, die Kosten sind halt dann, wenn das Kind dann schon jugendlich ist, aus der Familie abgenommen wird, bei Weitem höhere, weil schon sozusagen manche Fehlentwicklungen und Störungen sozusagen viel mehr Aufwand bedürfen, um da zu helfen. Das heißt, ich möchte mich für die Fraktion der Sozialdemokraten und Sozialdemokratinnen auch bei allen Mitarbeiterinnen auf den Bezirksverwaltungsbehörden bedanken. Und ich glaube auch, wenn man wirklich etwas ändern will – und da bin ich bei der Kollegin Moser – dann bräuchte man eine Vervielfachung der Personen, die sich mit dem Thema Kinder- und Jugendhilfe auseinandersetzen. Dann würden uns auch nicht so viel ausbrennen, weil dann sind sie nicht nur die Krisenpolizei, sondern dann könnten sie auch Pflegeeltern in einem bei weitem umfangreicheren Ausmaß unterstützen. Ich glaube, dass das genaue Hinschauen – Was brauchen Pflegeeltern? Was brauchen Krisenpflegeeltern? – ein Ansatz ist, wo man realistisch gute Qualität, bessere Qualität liefern kann und auch Kosten sparen. Aber ich möchte mich natürlich bei allen Sozialarbeitern und Sozialarbeitern in den Landesjugendheimen, aber auch bei den privaten Trägern bedanken. Ich denke mir, da wird ganz wichtige, ganz wichtige Arbeit geleistet. Und liebe Frau Landesrätin, ich möchte mich auch bei dir bedanken. Ich weiß, in Zeiten von Sparbudgets ist es ganz schwierig, das Kindeswohl hochzuhalten und sich einzusetzen, dass in diesem wichtigen Bereich genügend Steuergeld zur Verfügung gestellt wird. Wir stimmen diesem Bericht sehr gerne zu. (Beifall bei der SPÖ.)

Abweichungen zwischen Text und Video möglich.

Gesamtvideo der LandtagssitzungGesamter Sitzungsbericht als PDF (753 KB)

Zur Person

Kontaktdaten

Wohnbezirk:
Baden
Klub/Fraktion:
Klub der Sozialdemokratischen Landtagsabgeordneten Niederösterreichs
Wahlpartei:
Sozialdemokratische Partei Österreichs

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