Zusammenfassung
Antrag des Kultur-Ausschusses
Verhandlungsgegenstand
- VerhandlungsgegenstandLtg.-790/XX-2025 – Entscheidung über das Aus für das Orchester der Bühne Baden und Änderungen bei den NÖ Tonkünstlern neu bewerten
Video-Übertragung der Sitzung
Auszug aus dem Sitzungsbericht
Abg. Dr. Krismer-Huber (GRÜNE): Herr Präsident! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Das war jetzt ein bisschen eine Diffamierung, die da im Raum steht von der Präsidentin Schmidt. Ich habe immer geglaubt, du gehörst zu jenen, die einschätzen können, welcher politischer Typus ich bin. Das ist so weit weg von dem, wie ich Politik verstehe und wie ich das mache. Die Wahrheit und Fakt ist, dass die Generalversammlung in der Gesellschaft immer nur der Bürgermeister und Paul Gessl und der Stadtamtsdirektor gemacht haben, weil Kultur und Bildung immer ganz schwer ist, mit der ÖVP zu verhandeln. (Dritte Präs. Schmidt: Aber du warst doch im Team?) Nein, ich war nicht im Team. Das ist auch nie berichtet worden und das hat auch zu einem langen Gespräch geführt mit Paul Gessl, mit mir und sogar Hermann Dikowitsch hat sich für die Aussage von Paul Gessl öffentlich entschuldigt. Ich habe mit keiner Minute, Sekunde von dem je gewusst, dass das beim Orchester zur Debatte steht. Was wir im Gemeinderat beschlossen haben ist, dass wir mehr in das Genre Musical reingehen statt Operette und dass es, ja – das ist das, was auch Indra Collini gesagt hat – Veränderungen geben wird, was Chor betrifft, was Ballett betrifft. Aber Orchester war nie Thema. Und das würde ich schon ganz gern... und dass man das respektiert. Und das führt auch genau zu dem, warum ich dann gesagt habe: Wie ist das jetzt passiert? Wie ist das in Baden entglitten? Und es ist entglitten, weil man das Sahnehäubchen für die Kurkonzerte nicht mehr bereit war zu zahlen – im Wissen, dass das einen finanziellen Dammbruch auslösen wird. Und das wird sich halt der Vizebürgermeister der Roten jetzt einmal genau anschauen müssen (Dritte Präs. Schmidt: Wird er tun. – Beifall bei den GRÜNEN.), und nicht immer seiner Bürgermeisterin glauben.
Abweichungen zwischen Text und Video möglich.
