Zusammenfassung
Antrag des Gesundheits-Ausschusses
Verhandlungsgegenstand
- VerhandlungsgegenstandLtg.-794-1/XX-2025 – Weitere konsequente Umsetzung des Gesundheitsplans 2040+ für Niederösterreich
Video-Übertragung der Sitzung
Auszug aus dem Sitzungsbericht
Abg. DI Dinhobl (ÖVP): Geschätzter Herr Präsident! Mitglieder der Landesregierung! Hohes Haus! Dass das Gesundheitswesen große Diskussionen nach sich zieht, war in der Aktuellen Stunde heute zu hören, weil es wirklich, glaube ich – und das gestehe ich jedem zu – allen ein wesentliches und wichtiges Anliegen ist, wie wir das Gesundheitswesen zukünftig organisieren, strukturieren können und so strukturieren können, dass die qualitätsvolle Versorgung der niederösterreichischen Bevölkerung gegeben ist. Mit dem Gesundheitsplan 2040+ hat sich das Land NÖ enorm lang und enorm intensiv auseinandergesetzt – genau mit diesem Ziel, die Qualität in die nächsten Jahrzehnte tragen zu können, um die Gesundheitsversorgung auch über die nächsten Jahre sicherzustellen. Damit verbunden ist natürlich auch die Frage des Rettungsdienstes. Wie soll dieser organisiert werden? Wo sollen Standorte sein? Wie sollen hochqualitätsvolle Rettungsdienste wie Hubschrauber bzw. Notärzte mit den normalen Rettungsdiensten verquickt werden? Und die Experten haben vorgeschlagen, in Niederösterreich 16 NEF-Standorte einzurichten. Und da hat sich die Politik dann darüber Gedanken gemacht und hat gesagt: "Nein, das ist zu wenig. Wir werden mehr brauchen", und man hat sich auf diese 21 Standorte geeinigt. Das war eine lange Diskussion, das war eine intensive Diskussion. Wo ist die Sinnhaftigkeit des Standorts? Wo ist es weniger sinnhaft? Und man hat sich dann nach langen Diskussionen auf diese 21 Standorte einigen können und ich glaube, wenn man sich die Landkarte so ansieht, es sind gute Standorte. Und eines müssen wir auch sagen und das müssen wir unterstreichen: Wir werden in Niederösterreich keine Änderung vornehmen, wenn nicht die neuen Strukturen bereits festgesetzt und implementiert sind. Ich glaube, das ist die Voraussetzung dafür, um Änderungen durchzuführen, dass die sich durch den gesamten Gesundheitsplan 2040+ ...dass dann erst geändert wird, wenn die neuen Strukturen stehen. (Beifall bei der ÖVP.) Und wir müssen auch die technologischen Erneuerungen – Nachtfluggeräte, Hubschrauber, die bei Schlechtwetter fliegen können,... das sind alles Punkte, die es derzeit nicht gibt und die werden die Qualität verbessern. Das bessere Straßennetz, das die Wege nicht kürzer macht, aber die Zeiten kürzer werden lässt, einen Ort mit dem anderen zu verbinden. Das sind alles Möglichkeiten, die uns gerade in diesem Sektor wesentlich weiterhelfen werden und damit das Rettungswesen in Niederösterreich neu aufstellen zu lassen, um hier auch da die beste Qualität dort einzusetzen, wo sie am sinnvollsten ist, das Personal dort einzusetzen, wo es am sinnvollsten eingesetzt werden kann. Und wenn wir diesen Plan umsetzen, glaube ich, werden wir zukünftig ein Gesundheitssystem in Niederösterreich aufbauen können, wo uns jetzt schon einige Nachbarbundesländer beneiden, dass wir diesen Schritt gesetzt haben, uns zukunftsfit zu machen und das werden wir auch im Rettungsdienst zukünftig sein. Allein die Tatsache, dass das Rote Kreuz, der Präsident, diesem Plan zugestimmt hat und gesagt hat: "Ja, das ist eine sinnvolle zukünftige Entwicklung, den Rettungsdienst auf diese Weise aufzustellen." Deswegen glauben wir, dass der Gesundheitsplan 2040+ und der Rettungsdienst für unsere Kinder, für die Zukunft des Landes NÖ die beste Gesundheitsversorgung bieten kann. Vielen Dank. (Beifall bei der ÖVP.)
Abweichungen zwischen Text und Video möglich.
Zur Person

Kontaktdaten
- Wohnbezirk:
- Wiener Neustadt
- Klub/Fraktion:
- Landtagsklub der Volkspartei Niederösterreich
- Wahlpartei:
- LH Johanna Mikl-Leitner VP Niederösterreich