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Redebeitrag von Rene Zonschits  Aktuelle Stunde der Abgeordneten Mag. Scheele u.a. betreffend Gesundheit darf keine Frage der Postleitzahl sein – für eine gemeinsame Gesundheitsregion Ost!

zur 31. Landtagssitzung

Zusammenfassung

Tagesordnungspunkt 5 der 31. Landtagssitzung der XX. Gesetzgebungsperiode am 23.10.2025

Verhandlungsgegenstand

  1. VerhandlungsgegenstandLtg.-817/XX-2025 – Gesundheit darf keine Frage der Postleitzahl sein – für eine gemeinsame Gesundheitsregion Ost!

Video-Übertragung der Sitzung

Auszug aus dem Sitzungsbericht

Abg. Zonschits (SPÖ): Sehr geehrter Herr Präsident! Werte Landesräte! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich werde jetzt nicht auf die Wortmeldung des Kollegen Lobner eingehen. (Unruhe bei Abg. Kainz und Abg. Mag. Zeidler-Beck, MBA.) Herr Kollege, ich kann es schon lesen, weil wie wir alle wissen: Die Schließung der Ambulanz in Gänserndorf ist lange vor dem Gesundheitspakt hier in Niederösterreich geschlossen worden! Das möchte ich schon festhalten. (Beifall bei der SPÖ.) Bevor wir den Gesundheitspakt beschlossen haben, haben wir die schon zugesperrt, das darf man dabei bitte nicht vergessen. Und deswegen wissen wir auch, woher dieses Posting kommt – nicht zum Gesundheitspakt, weil zu diesem stehen wir. Aber wenn ich mir die Redebeiträge zur Aktuellen Stunde zu dem Thema "Gesundheit darf keine Frage der Postleitzahl sein – für eine gemeinsame Gesundheitsregion" anhöre, dann muss ich feststellen: Manche haben den Sinn dahinter, glaube ich, nicht ganz verstanden, leben in einem anderen Land oder leben vielleicht im geschützten Bereich 3109 Landhausplatz hier in Niederösterreich und wissen nicht, wo der Schuh bei unseren Landsleuten nämlich wirklich drückt. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Zauner: Das ist eine Aktuelle Stunde.) Auch der Name "Aktuelle Stunde" zu diesem Thema, glaube ich, kann treffender nicht sein, weil für viele Patientinnen und Patienten – wie wir es schon gehört haben in allen Ausführungen aller Kolleginnen und Kollegen, aller Couleurs – ist eines rausgekommen: Dass es im Gesundheitsbereich bereits fünf vor zwölf ist. Und ich darf mich den Worten meines Vorredners anschließen und vielleicht auf meinen Bezirk ein bisschen genauer hinschauen, weil das ein Bezirk ist, der besonders davon betroffen ist. Wir leben in einem Bezirk, im Bezirk Gänserndorf, mit 109.392 Einwohnern. Es ist anzumerken, ein Bezirk ohne Spital. Ich darf da mit einigen Zahlen noch folgen. Für diese 109.392 Einwohner steht ein Kasseninternist, eine Kassenhausärztin, ein Kinderarzt und so weiter zur Verfügung. Gar nicht davon zu reden, wie viele Hausarztstellen in unseren Gemeinden immer noch unbesetzt sind. Und ich springe jetzt nicht um in die populistische Schiene anderer Fraktionen in diesem Haus, die vor ihrer Regierungsbeteiligung noch ein Spital für diesen Bezirk gefordert haben. Jetzt leider nicht mehr, jetzt hat sich das alles ein bisschen geändert, jetzt brauchen wir kein Spital mehr. Aber trotzdem: Wir haben einen Gesundheitsplan miteinander beschlossen, und zu diesem Gesundheitsplan steht auch unsere Fraktion. Trotzdem gibt es zwischen der Stadtgrenze in Wien und der slowakischen Staatsgrenze immer noch Leute, die in diesem Bezirk wohnen, immer noch Leute, die in dieser Region wohnen und die sich eine ordentliche Gesundheitsversorgung auch verdient haben. Denn diese Landsleute, so wie wir es immer so schön sagen, zahlen genauso in dieses Gesundheitssystem ein und tragen genauso zur Wertschöpfung in unserem Bundesland bei. (Beifall bei der SPÖ.)Noch ein paar Zahlen: Die Gemeinden... Stadtgemeinden Groß-Enzersdorf, Deutsch-Wagram, Strasshof, Gerasdorf zählen miteinander 47.115 Einwohner und haben eines gemeinsam: Sie sind nämlich im Schnitt 5 bis 15 Kilometer vom nächstgelegenen Krankenhaus – dem SMZ Ost oder auch dem Krankenhaus Nord – entfernt und haben noch eines miteinander gleich: Sie können diese Versorgungseinrichtungen aufgrund ihrer Postleitzahl nicht nutzen. Jetzt haben wir jetzt gehört, wer da aller schuld daran ist, das mag alles so sein. Das mag vielleicht auch alles stimmen, was da gesagt worden ist. Nur die Menschen da draußen interessiert das nicht, was wir da diskutieren, ob wir uns da herinnen beflegeln, uns irgendetwas ausrichten, was nicht so stimmt. Die Menschen draußen brauchen Lösungen. Gemeinsame Lösungen über den Tellerrand hinaus, über Parteigrenzen hinaus, weil die Leute interessiert nicht (Beifall bei der SPÖ.), ob wir hier auf Wien hinhauen, ob Wien auf uns hinhaut. Weil das Problem in unserem Bezirk haben wir nicht erst, seit es einen Hacker in Wien gibt, sondern das haben wir schon viel länger, René. Das weißt du selbst, dass dieses Problem schon länger ist. Dieses Problem hat es nicht gegeben unter einem Landeshauptmann Pröll und einem Wiener Bürgermeister Häupl. Damals hat es funktioniert, das wissen wir alle und das wissen vor allem die Verantwortlichen in Groß-Enzersdorf, weil die haben damals noch dieses Spital auch nutzen können. Unsere Leute, unsere Menschen draußen, unsere Patientinnen und Patienten brauchen Lösungen. Brauchen Lösungen für ein funktionierendes Gesundheitssystem, für funktionierende Fachärzte, also gegen den Fachärztemangel Lösungen, beim Zugang zur medizinischen Grundversorgung, weil um das geht es. Die geplanten Operationen kann ich schon woanders durchführen, das ist alles kein Problem. Aber wenn es um Akutversorgungen geht – und akut ist, wenn ich einen Herzinfarkt in Groß-Enzersdorf habe, kann es nicht sein, dass die Postleitzahl über Tod oder Leben eines Menschen entscheidet. Eine Gesundheitsregion über Partei- und Landesgrenzen hinaus, "wuascht", wer jetzt dort an der Führung ist, muss für uns hier das oberste Gebot der Stunde sein. Danke. (Beifall bei der SPÖ.)

Abweichungen zwischen Text und Video möglich.

Gesamtvideo der LandtagssitzungGesamter Sitzungsbericht als PDF (1.019 KB)

Zur Person

Kontaktdaten

Wohnbezirk:
Gänserndorf
Klub/Fraktion:
Klub der Sozialdemokratischen Landtagsabgeordneten Niederösterreichs
Wahlpartei:
Sozialdemokratische Partei Österreichs

Detailseite von Rene Zonschits öffnen


zur 31. Landtagssitzung
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