Zusammenfassung
Antrag des Bau-Ausschusses
Verhandlungsgegenstand
- VerhandlungsgegenstandLtg.-589-1/XX-2024 – Gedenkstätten an Orten ehemaliger Außenlager des KZ Mauthausen in Niederösterreich
Video-Übertragung der Sitzung
Auszug aus dem Sitzungsbericht
Abg. Antauer(FPÖ): Sehr geehrter Herr Präsident! Hoher Landtag! Die Geschichte des Konzentrationslagers Mauthausen und seiner über 40 Außenlager ist ein schmerzhaftes Kapitel unserer Vergangenheit. Und in diesen Lagern, auch hier in Niederösterreich, wurden zehntausende Menschen gefangen gehalten, zur Zwangsarbeit gezwungen und viele von ihnen ermordet. Orte wie Hirtenberg, Wiener Neudorf oder Wiener Neustadt stehen stellvertretend für dieses Leid und unsere Aufgabe ist es, die Geschichte nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, gerade heute, wo Antisemitismus durch ungezügelte Massenzuwanderung aus arabischen Ländern in ganz Europa wieder zunimmt. Der ursprüngliche Vorschlag, Gedenkstätten durch das Raumordnungsgesetz zu regeln, ist zwar gut gemeint, aber rechtlich sehr schwer umsetzbar und der Antrag schlägt daher einen praktikableren Weg vor. An den Standorten ehemaliger Außenlager sollen Infotafeln aufgestellt werden, die über QR-Codes Informationen bereitstellen und so kann die Geschichte dieser Orte zeitgemäß und für alle zugänglich vermittelt werden. Die Umsetzung soll in Zusammenarbeit mit der KZ-Gedenkstätte Mauthausen und auch den Grundeigentümern erfolgen. Und dieser Ansatz kombiniert Erinnerungskultur mit modernen Mitteln der Wissensvermittlung und regt zur Auseinandersetzung mit unserer Vergangenheit an. Ja, der Freiheitlichen Partei ist es ein Anliegen zu gedenken und wir legen Wert darauf, Gedenkveranstaltungen ungestört zu veranstalten oder ungestört zu besuchen. Ich bitte um Ihre Zustimmung für diesen Antrag. (Beifall bei der FPÖ.)
Abweichungen zwischen Text und Video möglich.
Zur Person

Kontaktdaten
- Wohnbezirk:
- St. Pölten
- Klub/Fraktion:
- FPÖ Niederösterreich Landtagsklub
- Wahlpartei:
- Freiheitliche Partei Österreichs