Zusammenfassung
Antrag des Wirtschafts- und Finanz-Ausschusses
Verhandlungsgegenstand
- VerhandlungsgegenstandLtg.-1025/XX-2026 – Voranschlag des Landes Niederösterreich für die Jahre 2027 und 2028
Video-Übertragung der Sitzung
Auszug aus dem Sitzungsbericht
Abg. Erber, MBA (ÖVP): Frau Präsidentin! Geschätzte Präsidenten! Werte Mitglieder der Landesregierung! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Auch wenn ich persönlich schon viel meiner persönlichen Redezeit verbraucht habe für dieses großartige Budgetprogramm im Bereich Soziales, darf ich heute ein paar, so denke ich, wesentliche Punkte auch im Gesundheitsbereich noch hervorheben. Zwar der Gesundheitsplan 2040, der ist breit diskutiert worden, wird jetzt breit diskutiert, und ich nehme den Aspekt der Primärversorgungseinrichtungen ins Zentrum. Und gerade da sieht man in dieser Verknüpfung, in dieser gesamtheitlichen Verknüpfung mit dem Gesundheitsplan 2040, was für ein großartiges Programm hier am Tisch liegt, was für ein großartiges Programm wir hier für die Zukunft auch beschlossen haben. Und wenn ich die Primärversorgungseinrichtungen anspreche, dann möchte ich schon sagen, hier ist auch die Rolle Niederösterreichs eine großartige. Denn wir waren die Vorreiter bei den Primärversorgungseinrichtungen. 2018 waren wir die Ersten, die es auch tatsächlich eingerichtet haben und wir haben inzwischen bereits 14 Primärversorgungseinrichtungen. Und ich denke, was besonders großartig ist, ist auch ein Kinderprimärversorgungszentrum. Und da sieht man schon: Niederösterreich geht hier voran, weil wir die Zeichen der Zeit erkannt haben. Was das Besondere und auch das Großartige an den Primärversorgungseinrichtungen ist, ist, dass eine Vielzahl an wirklichen Fachkräften, von den Ärzten begonnen bis zur Psychotherapie, Physiotherapie, Psychotherapeuten, Diätologinnen, Logopädinnen bis hin zu Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern hier an einem Platz zusammenkommen. Und lassen Sie mich noch eines sagen: Gerade auch die Möglichkeit für Ärzte, nicht Vollzeit, sondern auch stundenweise tätig zu werden, das hebt diese Primärversorgungseinrichtungen ganz besonders hervor. Das bietet auch Ärztinnen die Möglichkeit, Familie und Beruf unterzubringen. Das ist ein Meilenstein in der Gesundheitsversorgung. Und wenn ich jetzt den Gesundheitsplan anspreche, dann auch deswegen, weil wir hier diese Verbindung haben zwischen den Kliniken und Primärversorgungseinrichtungen. Im Gesundheitsplan ist drinnen, ist geplant: In jeder Bezirkshauptstadt soll eine Primärversorgungseinrichtung da sein, auch zur Entlastung unserer Ambulanzen, also wirklich weit gedacht, vorausgedacht, super auch die langen Öffnungszeiten. Also hier können wir wirklich sagen, wir haben uns getraut, Trends zu setzen, voranzugehen, und da können wir durchaus auch alle gemeinsam stolz drauf sein. (Beifall bei der ÖVP, LH Mag. Mikl-Leitner, LR Kasser und LR Antauer.) Denn eines möchte ich schon sagen: 55 Prozent Gesundheit, Pflege, Soziales, das sagt eines aus: Wir haben die Zeichen, wir haben die Zukunft erkannt. Wir finden sie hier im Budget wieder. Und wissen Sie, abschließend möchte ich danke sagen. Danke an alle Fraktionen, die das mittragen per Beschluss! Und ganz zum Abschluss hätte ich noch eine Bitte: Das, was wir so mutig begonnen haben hier mit dem Beschluss im Landtag, bitte setzen wir das auch bis zum Schluss um! Und da habe ich die große Bitte: Es muss immer das Bundesland an Platz Nummer 1 stehen, im Zentrum. Und, geschätzter Herr Landesrat Hergovich, ich bitte Sie, das mitzutragen: An erster Stelle steht das Land und erst an zweiter die SPÖ. Herzlichen Dank. (Beifall bei der ÖVP, Teilen der FPÖ, LH Mag. Mikl-Leitner, LR Kasser, LR Mag. Rosenkranz und LR Antauer.)
Abweichungen zwischen Text und Video möglich.
Zur Person

Kontaktdaten
- Wohnbezirk:
- Scheibbs
- Klub/Fraktion:
- Landtagsklub der Volkspartei Niederösterreich
- Wahlpartei:
- LH Johanna Mikl-Leitner VP Niederösterreich