Zusammenfassung
Antrag des Rechts- und Verfassungs-Ausschusses
Verhandlungsgegenstand
- VerhandlungsgegenstandLtg.-891/XX-2026 – Verankerung einer dauerhaft leistbaren Energieversorgung in der Satzung der EVN AG
Video-Übertragung der Sitzung
Auszug aus dem Sitzungsbericht
Abg. Dorner (FPÖ): Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Landesrat! Sehr geehrte Damen und Herren im Hohen Haus! Der Abgeordnete Ecker schmeißt mit großen Worten um sich (Abg. Pfister: Die der Realität entsprechen.), die leider nicht ganz der Realität entsprechen. Herr Abgeordneter, das sektorale Raumordnungskonzept hat es ermöglicht, dass in den dort genannten Flächen theoretisch Windkraftanlagen gebaut werden. Das heißt nicht, dass sie dort auch gebaut werden müssen, weil dann ist immer noch... (Heiterkeit bei Abg. Müller, BSc und Abg. Pfister. – Abg. Pfister: Deswegen mache ich ja eine Prüfung und dann baue ich nicht. – Unruhe bei der SPÖ. – Unruhe bei Abg. Mag. Ecker, MA.) Hallo, Herr Abgeordneter, Herr Abgeordneter, wissen Sie, was der Unterschied zwischen uns zwei ist? Ich habe Ihnen zugehört und habe nicht rausgerufen und Sie haben die Disziplin nicht, mir zuzuhören. Kommen Sie noch einmal heraus, wenn Sie ein sinnvolles Argument haben sollten. (Heiterkeit bei den GRÜNEN und Teilen der ÖVP.) So, noch einmal: Sektorales Raumordnungskonzept, ja, ist eine Voraussetzung für Windräder. Nein, das heißt nicht, dass dort Windräder gebaut werden. Es haben in den dort betroffenen Flächen danach Volksbefragungen stattgefunden, für und gegen Windkraftanlagen, weil die letztendliche Entscheidung der Gemeinderat trifft. Erzählen Sie nicht von irgendwelchen Argumenten, die einfach nicht stimmen. Und das Thema Sonne und Wind... das haben Sie jetzt wieder gesagt, die PV ist günstig. Natürlich ist die PV günstig, solange die Sonne scheint. Vergessen wir einmal die Errichtungskosten, die wir auf die Nutzjahre aufrechnen müssen. Alles gut und schön. Nur blöderweise scheint die Sonne nicht immer. (Abg. Mag. Collini: In meinem Herzen schon.) Und wir müssen die Netze auch für die Zeiten aufrechterhalten, wo wir aus den Gaskraftwerken auch die PV-Besitzer beliefern können müssen, sonst haben wir keine Netzstabilität. Ganz einfach, so ist es. Und ich habe nichts gegen die PV am Dach. Ganz im Gegenteil, soll man es machen, wenn man es sich leisten kann und wenn es funktioniert. Aber es macht keinen Sinn, hektarweise die PV auf bestes Ackerland zu stellen, so wie es bei uns in Hohenau zum Beispiel passiert ist. Und das Ganze wieder einmal hinter dem Rücken der Menschen, die nichts davon wussten und auf einmal dagestanden sind, die Bagger fahren auf und auf ein paar Hektar gibt es auf einmal riesige PV-Anlagen. René, du kennst das. Viel was Schircheres gibt es nicht. Danke. (Beifall bei der FPÖ.)
Abweichungen zwischen Text und Video möglich.
Zur Person

Kontaktdaten
- Wohnbezirk:
- Gänserndorf
- Klub/Fraktion:
- FPÖ Niederösterreich Landtagsklub
- Wahlpartei:
- Freiheitliche Partei Österreichs